Die Rolle
Was macht ein Leasingmakler, und was nicht?
Als Leasingmakler, manche sagen auch Leasingberater, vermittle ich Finanzierungen an Banken, Leasing- und Finanzierungsgesellschaften. Ich vergebe keine Kredite und entscheide keine Anträge, die Entscheidung trifft immer die jeweilige Gesellschaft nach eigener Prüfung. Meine Arbeit liegt davor: den Fall verstehen, das Objekt einschätzen, die Unterlagen bankfertig aufbereiten und die Anfrage dort platzieren, wo sie fachlich hingehört. Für Sie fällt kein gesondertes Vermittlungshonorar an. Ich erhalte eine Provision von der finanzierenden Gesellschaft.
Der Vergleich
Hausbank, Plattform oder Makler
Kein Weg ist pauschal besser. Sie unterscheiden sich darin, wer Ihren Fall anschaut und wie viele Türen sich öffnen.
| Kriterium | Hausbank | Online-Plattform | Makler (MGF) |
|---|---|---|---|
| Wer prüft Ihren Fall? | Ihr Berater und die interne Risikoabteilung | Standardisierte Antragsstrecke, Ansprechpartner je nach Anbieter | Ich persönlich, vor der Einreichung |
| Zugang zu Anbietern | Ein Haus, eine Risikopolitik | Viele Anbieter, aber standardisierte Weitergabe | Rund ein Dutzend Gesellschaften und Banken, gezielt ausgewählt |
| Blick auf das Objekt | Je nach Berater und Haus | Objektbewertung ist meist nicht Kern des Modells | Kern meiner Arbeit: Objekt, Markt, Verwertbarkeit |
| Bei Sonderfällen | Raster entscheidet: Gebrauchte und Sondertechnik fallen oft durch | Standardfälle laufen schnell, Sonderfälle brauchen oft Nachfassen | Genau mein Feld: gebraucht, speziell, eilig |
| Ansprechpartner | Wechselt mit der Bankstruktur | Betreuung je nach Anbieter, oft zentral organisiert | Immer derselbe: ich, vom Anruf bis zur Auszahlung |
Bewusst kein Konditionsvergleich: Was ein Angebot kostet, hängt vom Einzelfall ab und steht am Ende schwarz auf weiß in den Angeboten, die Sie vergleichen.
Offen gesagt
Wann Sie keinen Makler brauchen
Wenn Ihre Hausbank Ihren Betrieb seit Jahren kennt, die Kreditlinie reicht und das Objekt ein Standardfall ist, dann unterschreiben Sie dort. Ein Makler lohnt sich, wo die eine Bank nicht mehr will oder kann: beim vollen Engagement, beim speziellen oder gebrauchten Objekt, beim Zeitdruck, beim jungen Betrieb. Und wenn Sie einfach eine zweite Meinung wollen, bevor Sie unterschreiben: Dafür fällt bei mir kein Honorar an.
Fragen
Häufig gefragt zum Makler-Modell
Verteuert der Makler mein Leasing nicht?
Für Sie fällt kein gesondertes Vermittlungshonorar an, ich erhalte eine Provision von der finanzierenden Gesellschaft. Ob ein Angebot gut ist, sehen Sie schwarz auf weiß im Vergleich, und genau den bekommen Sie bei mir auf den Tisch.
Warum nicht einfach mehrere Gesellschaften selbst anfragen?
Können Sie, es kostet nur Zeit und Streuung: Jede Gesellschaft hat eigene Schwerpunkte, und eine Anfrage am falschen Ort ist eine sichere Absage. Ich sortiere vor, Sie erzählen Ihre Geschichte einmal, und die Anfrage landet dort, wo sie fachlich passt.
Was ist der Unterschied zwischen Leasingmakler und Leasinggesellschaft?
Die Leasinggesellschaft finanziert das Objekt und trägt das Risiko, deshalb entscheidet auch sie über Ihren Antrag. Ich als Makler stehe davor: Ich wähle aus rund einem Dutzend Gesellschaften und Banken die passenden aus, bereite Ihre Unterlagen auf und verhandle auf Ihrer Seite.
Arbeiten Sie mit festen Partnergesellschaften?
Ich arbeite mit rund einem Dutzend Gesellschaften und Banken zusammen und bin an keine davon gebunden. Bewusst nicht mehr: Genug für echten Vergleich, wenig genug, um jedes Haus und seine Schwerpunkte wirklich zu kennen.
Anfrage
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Michael GalnederIhr Ansprechpartner, persönlich